Die Fabelwelten der Anna Prohaska

Regie: Andreas Morell
Buch: Andreas Morell, Bernhard von Hülsen, Anna Prohaska
Kamera: Thomas Frischhut, Carsten Schönijahn, Andreas Morell
Ton: Axel Lischke, Christian Feldgen, Laura Bährle
Licht: Philipp Gerhardt
Ausstattung: Daria Kornysheva
Schnitt: Nina Mühlenkamp
Producer: Bernhard von Hülsen
Redaktion (arte): Dorothea Diekmann, Christian von Behr

Anna Prohaska ist sicherlich die aufregendsten junge Sängerin unserer Zeit: Sie ist nicht nur jung und hübsch und unglaublich begabt – das sind andere auch – sie ist vor allem modern, zeitgemäß und im besten Sinne „heutig“. Anna Prohaska ist wirklich anders: Sie ist ein Star für unsere Zeit, jemand der die Klassik ohne Attitüde und offenbar anstrengungslos nahezu im Alleingang entstaubt!

Anna Prohaska lässt die Musik, die sie singt, wie Musik klingen, die gerade eben geschrieben wurde und nicht schon hunderte von Jahren alt ist. Sie macht aus den Bühnenfiguren, die sie verkörpert, Charaktere unserer Zeit, Menschen, die man täglich auf der Straße treffen könnte. Gleichzeitig aber liebt Anna Prohaska Fabelwelten: manchmal verwandelt sie sich in Feen und Nymphen, in böse und gute Zauberinnen. Sie bewegt sich ebenso in der Welt der Fantasy wie in fancy Welten…

Der Film „Die Fabelwelten der Anna Prohaska“ zeigt eine moderne Frau, die einem barocken Repertoire Unmittelbarkeit und Lebendigkeit verleiht: ganz gleich, ob es eine Eifersuchtsarie auf dem Bahnhof Berlin-Alexanderplatz ist (Vivaldis „Alma Opressa“), ein modernes Liebes-Märchen (Händels „Tornami“), oder ein herzzerreißendes Lamento (Monteverdi) in einem albtraumhaften Krankenhaus.

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