Cybercrime - Das Geschäft mit der Angst

Regie: Andreas Wagner
Kamera: Janett Kartelmeyer, Mario Bergmann, Ion Casado
Schnitt: Anne Kristina Kliem
Grafik: Benjamin Leng, Konstantin Gramalla
Produktion: Susanne Doerry, Beate Selchow
Producer: Tim Klimeš
Redaktion (ZDFinfo): Imke Meier
Produktion (ZDFinfo): Jenny Heininger

Anfang März machte die Meldung von einem kontrollierten Hacker-Angriff auf das deutsche Regierungsnetz die Runde – und sogleich war die Angst da: Sollten solche Angriffe die Zukunft sein? Sind es die digitalen Netze, die uns künftig verwundbar machen?

Spätestens nach diesem Vorfall ist die Frage nach Cyber-Sicherheit ins Zentrum der öffentlichen Diskussion gerückt. Und das wurde Zeit. Schon lange warnen Experten von einer Evolution im Bereich der Cyberkriminalität. Hackerangriffe häufen sich und gewinnen an Dramatik. Während in den 1990er Jahren einfache digitale Betrügereien von Kleinkriminellen dominierten, geht es Hackern heute um Finanzmanipulationen, Industriespionage – oder eben: das Eindringen in fremde Regierungsnetze. Es sind auch nicht mehr Kleinkriminelle, die die Fäden ziehen, es sind große Verbrechersyndikate, die Datenbestände angreifen oder auch staatlich subventionierte Hacker-Truppen.

Der Autor Andreas G. Wagner (der für ZDFinfo bereits die Dokumentation „Hacker, Freaks und Funktionäre: Der Chaos Computer Club“ sowie „Mythos Darknet“ realisierte) hat sich in das Reich der Cyberkriminalität begeben um in einer 45-minütigen Dokumentation herauszufinden: Ist die Angst vor digitalen Angriffen berechtigt – oder entsteht hier vor allem ein Wirtschaftsbereich, der sich mit dem Aufbau von vermeintlichen Schutzmechanismen ein goldenes Näschen verdient?

Für den 45-minütigen Film redete Wagner unter anderem mit Mustafa Al-Bassam, dem Gründer des berühmt-berüchtigten Hacker-Kollektivs LulzSec. Heute, nach Verbüßung einer Bewährungsstrafe, ist Al-Bassam ein gefragter Redner auf Cybersecurity-Konferenzen. In Niederbayern traf Wagner außerdem den ehemaligen Drogendealer Sascha Flamm. Unter dem Pseudonym „Pfandleiher“ dealte der 28-Jährige über die Darknet-Plattform Silkroad weltweit mit Unmengen an Drogen, bis er aufflog und von Ermittlern festgenommen wurde. Außerdem besucht Andreas Wagner für diesen Film die Beamten der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internet und Computerkriminalität in Gießen. Als Sondereinheit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt kann sie als schnelle Eingreiftruppe auf die Jagd nach Cyberkriminellen gehen. Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk gibt Einblick in die tägliche Arbeit der Ermittler.

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