Dutschke - Gesicht einer deutschen Revolte

Regie: Christoph Weinert
Schnitt: Klaus Flemming
Kamera: Thomas Bresinsky
Ton: Sirko Löschner
Musik: Jens Fischer
Tonmischung: Matthias Münster
Animation: Konstantin Gramalla
Produktion: André Kotte, Christina Münster, Beate Selchow
Produzenten: Tim Klimeš, M. Walid Nakschbandi
Redaktion (3sat): Wolfgang Aull
Produktion (3sat): Jörg Schmidt

Rudi Dutschke war das Gesicht der 68er-Generation. Durch das Attentat am 11. April 1968, an dessen Spätfolgen er Jahre später starb, wurde er zum Mythos.

50 Jahre nach diesem Attentat zeichnet die zweiteilige Dokumentation das Leben und Wirken dieses Mannes nach. Der Film analysiert die utopische Kraft von Dutschkes Ideen und fragt, was aus den Utopien von damals geworden ist.

Rudi Dutschke stammt aus Luckenwalde, wurde christlich erzogen und wurde wegen seiner Kritik am DDR-Regime an keiner Universität zugelassen. Darum ging er nach Westberlin, um Soziologie zu studieren und dann zum politischen Kopf des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) aufzusteigen.

Dutschke polarisierte die deutsche Öffentlichkeit wie wenige Vertreter seiner Zeit. Seine großen politischen Ideen, aber auch seine extensive Präsenz in Print und Rundfunk, machten ihn zum Repräsentanten der 68er-Bewegung. Für die einen war Dutschke der große Erneuerer, der mit enormer Ausstrahlungskraft für einen gesellschaftlichen Aufbruch begeistern konnte. Für die anderen war er eine Gefahr für die Demokratie.

Am 11. April 2018 jährt sich zum 50. Mal der Tag, an dem Dutschke von einem Hilfsarbeiter auf offener Straße niedergeschossen wurde. Was bleibt ist ein Stück deutsche Geschichte, aber auch die Erinnerungen an einen Mann, der politische Arbeit und Privates miteinander zu verbinden suchte. Schon bei der Eheschließung mit seiner Frau Gretchen, einer amerikanischen Studentin, war klar: „Da ist der Liebeszusammenhang schon eingebettet in den Kampfzusammenhang.“ Liebe und Kampf gingen Hand in Hand.

Weltweit einmalig und exklusiv stehen die engsten Familienmitglieder Dutschkes für dieses Filmprojekt zur Verfügung und treten erstmals gesammelt vor die Kamera: Sie öffnen ihre opulenten Familien-Archive und lassen die Zuschauer in Bildern, Videoaufnahmen und zahlreichen weiteren Dokumenten der Erinnerung teilhaben an dem Leben des Mannes, der so viel in der erwachsen werdenden Bundesrepublik bewegt hat.

Die zweiteilige Dokumentation „Dutschke“ zeichnet das Leben und Wirken dieses Mannes nach. Dabei kommen seine Frau Gretchen und seine Kinder Hosea, Polly und Marek zu Wort. Und viele seiner einstigen Wegbegleiter: Jörg Schlotterer, Bernd Rabehl, Rainer Langhans, Dieter Kunzelmann, Stefan Aust, Claus Peymann, Daniel Cohn-Bendit. Außerdem Peter Gauweiler und Mathias Döpfner.

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