Im Netz der Lügen - Fakten, Fakes und Filterblasen

Regie: Mario Sixtus
Schnitt: Mia Meyer
Grafik: Konstantin Gramalla, Carl Röschmann, Markus Kempken
Kamera: Janett Kartelmeyer, Carsten Schönijahn, Martin Langner
Produktion: André Kotte, Susanne Doerry
Producer: Tim Klimeš
Redaktion (ZDFinfo): Christian Liffers

Spätestens seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten sind so genannte “Fake News” und “Filterblasen”auch jenseits der Fachwelt ein Thema. Aber: Wie groß ist die Gefahr durch Nachrichtenmanipulation wirklich? Und warum nimmt ein nicht unerheblicher Teil der Öffentlichkeit krude Verschwörungstheorien überhaupt ernst? Dieser Film blickt mit einem neuen und kritischen Blick auf das Phänomen der Lügen im Netz und hinterfragt die bisherigen, oft hastigen Schlussfolgerungen.

Der Journalist Mario Sixtus hat sich dafür auf die Suche nach den Gründen für die hitzigen Diskussionen um Lüge und Wahrheit gemacht. Was ist dran an der Theorie der Filterblase? Hat sich durch die sozialen Medien wirklich etwas geändert – oder waren wir alle nicht schon immer gefangen in unseren eigenen Ansichtswelten? Dazu dringt Sixtus selbst in ihm fremde Filterblasen ein, auf Expedition in unbekannte Wahrheitsregionen.

Sixtus spricht mit dem Autoren und Psychologen Sebastian Bartoschek über die Mechanismen von Falschmeldungen und Hetze im Netz; mit Juliane Leopold, der Gründerin von BuzzFeed Deutschland über die Verantwortung der sozialen Medien in dieser neuen Ära der Informationsökonomie und lässt sich vom Journalistik-Forscher Gerret von Nordheim am konkreten Beispiel erklären, was es heißt in einer Filterblase gefangen zu sein. Nordheim hat zu diesem Zweck rund 80.000 Tweets während des Amoklaufs von München  ausgewertet und erkannt: die Ereignisse rund um den vermeintlichen Terroranschlag auf das Olympia-Einkaufszentrum fand in zwei voneinander getrennten Universen statt – das der offiziellen Stellen und klassischen Medien, und das der AfD-Sympathisanten und rechten Verschwörungstheoretiker. Was bedeuten solche Parallelwelten für unsere Gesellschaft?

An der Universität Oxford konnte Sixtus erleben, welche Manipulationsmöglichkeiten in der Zukunft auf uns warten und im Gespräch mit Philipp Müller, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Mainz, verstehen, wie sich die Wahrnehmung von Informationen in Zeiten der sozialen Netzwerke gewandelt hat. Ein Unterfangen in dem sich der  erfahrene Journalist Sixtus irgendwann selbst fragen musste: Bin ich selbst in einer Blase gefangen?

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