Meine Tochter Anne Frank

Regie: Raymond Ley
Buch: Hannah und Raymond Ley
Schnitt:
 Heike Parplies
Kamera: Philipp Kirsamer (szenisch), Dirk Heuer (dokumentarisch)
Produktion:
 Tatjana Willms, Simone Gatz, Beate Selchow, Susanne Latzel
Producer: Dirk van den Berg
Produktionsleitung (hr): Katrin Klöntrup
Herstellungsleitung: Stefan Pahlke
Redaktion: Sabine Mieder (hr), Beate Schlanstein (WDR), Rolf Bergmann (rbb)
Redaktionelle Federführung: Esther Schapira (hr)
Produzent: M. Walid Nakschbandi

Der Name Anne Frank steht für Lebensmut und Zuversicht in hoffnungsloser Zeit. Aber auch für den frechen und schonungslosen Blick einer Heranwachsenden auf ihre Familie und ihre Umwelt. Millionen Menschen weltweit kennen ihr Tagebuch, sie schrieb es im Versteck vor den Nazis. Jetzt liegt mit diesem Doku-Drama die erste große deutsche Verfilmung der Lebensgeschichte des Frankfurter Mädchens vor. Der Film folgt Annes Schicksal von der glücklichen Kindheit über das Versteck im Hinterhaus in Amsterdam bis zu ihrem Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Er stellt die Beziehung von Vater und Tochter in den Mittelpunkt. Otto Frank hat als einziger den Verrat an den Hinterhausbewohnern überlebt. Heimgekehrt aus dem Vernichtungslager Auschwitz hält er das Tagebuch seiner toten Tochter in der Hand. Er lernt die geheimsten Gedanken und Sehnsüchte seiner Jüngsten kennen, ihre Träume von Liebe, Freiheit und Sexualität. Ihre Texte stürzen ihn in tiefe Trauer. Aber sie entfalten auch eine ungewöhnliche Kraft und schenken ihm unvermutet wieder Lebensmut. In Otto Franks Erinnerung ersteht mit Annes Hilfe das Leben der beiden versteckten Familien im Hinterhaus neu. Mit welcher Genauigkeit und scharfem Witz Anne ihre Mitbewohner und deren Beziehungen beschreibt, ist in eindrucksvolle Spielszenen übersetzt. Immer halten sie sich eng an die Vorlage des Tagebuchs. Otto Frank erfährt von der ersten großen Liebe seiner Tochter aber auch von ihrer Verzweiflung, die Mutter nicht so lieben zu können wie den Vater. Er bekommt eine Ahnung davon, wie quälend es für sie gewesen sein muss, ihr Zimmer mit einem alternden Zahnarzt teilen zu müssen. Und dass sie mit dem Jungen Peter van Pels auf dem Dachboden heimlich mehr als nur Küsse tauschte.

Interviews mit den letzten noch lebenden Menschen, die Anne kannten, mit ihr zur Schule gingen oder ihr noch im Todeslager begegneten, holen die Spielhandlung immer wieder zurück in die Realität.

Für das Doku-Drama „Meine Tochter Anne Frank“ hat der Regisseur weltweit Interviews mit den letzten noch leben- den Zeitzeugen geführt, u. a. in Basel, Jerusalem, New York und Sao Paulo. Schulfreunde und Verwandte erzählen im Film, was sie von Anne in Erinnerung behalten haben. Die Schwester des mutmaßlichen Verräters kommt zu Wort, ebenso die Stieftochter von Otto Frank aus zweiter Ehe.

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